Bergstadt Zwönitz im Erzgebirge

Ansicht des Zwönitzer Marktplatzes, im Vordergrund steht die Postmeilensäule.

 

                                   

 

  

 

 

Die alte Postmeilensäule, die früher vor dem Gasthaus "Roß" stand, stammt aus dem Jahr 1727. Vom Erzgebirgsverein wurde sie im Jahr 1884 erneuert und erhielt Ihren jetzigen Standort auf dem Marktplatz in Zwönitz. Nimmt man sich ein wenig Zeit und sieht sich in Ruhe die Säule an stellt, man fest das sie nicht nur schon aussieht. Diese Postsäulen hatten in Zeiten des Postkutschen verkehres eine große Bedeutung. Ein geregelter Verkehr zwischen den einzelnen Städten,  mit abschätzbaren Fahrzeiten, war erst hierdurch möglich geworden. Es drängt sich geradezu der Vergleich mit unseren heutigen Navigationsgeräten auf.

 

 

                              

 

Auf den folgenden Seiten, möchte ich unsere kleine aber sehr schöne Stadt vorstellen. Zwönitz ist eine kleine Bergstadt im sächsischen Erzgebirgskreis, sie liegt nahe dem Geyrischen Wald. Der höchste Punkt ist der Ziegenberg 653 m und der niedrigste Punkt liegt bei 485m ü. NN.
Die Besiedlung des Zwönitztals erfolgte durch slawisch stämmigen Sorben. Auch der Ortsname leitet sich aus dem slawischen Namen Zvonica für den Bach ab, der durch das Tal fließt. Die erste deutsche Besiedlung in Form einer Waldhufenanlage am Unterlauf des Kühnhaider Wassers erfolgte vermutlich frühestens gegen Ende des 12. Jahrhunderts mehrheitlich durch Franken. Mindestens seit 1286 war der Ort im Besitz des Klosters Grünhain und gehörte zuvor zur Herrschaft Stollberg. Zwönitz erhielt etwa um 1300 das Stadtrecht, und 1545 folgte das Marktrecht.
Dies soll eine kleine geschichtliche Einstimmung sein.

Ortsteile von Zwönitz

Kühnhaide

 

 Niederzwönitz

 

 

 Lenkersdorf 

 

   Homersdorf

 

  

      Zwönitz

 

 

   Dorfchemnitz

 

 

     Günsdorf

 

    Brünlos

 

 

 Eingemeindung

  • Niederzwönitz wurde am 1. April 1934 eingemeindet.
  • Lenkersdorf war am 1. April 1952 der zweite Ort, der eingemeindet wurde.
  • Kühnhaide kam am 1. Oktober 1961 hinzu.
  • Dorfchemnitz wurde am 1. Januar 1998 eingegliedert.
  • Günsdorf (Ausgliederung aus Hormersdorf) folgte 1999 am 1. Januar
  • Brünlos folgte im gleichen Jahr 1999 am 1. November.
  • Am 1. Januar 2013 wurde Hormersdorf nach Zwönitz eingemeindet.

 

Die Einwohnerentwickllung von Zwönitz.

  • 1542 – 570
  • 1697 – 741
  • 1780 – 863
  • 1800 – 1.242
  • 1834 – 1.797
  • 1840 – 1.883
  • 1890 – 2.931
  • 1926 – 3.760
  • 1933 – 3.852
  • 1934 – 6.699
  • 1946 – 7.500
  • 1950 – 10.617
  • 1957 – 8.060
  • 1960 – 8.307
  • 1965 – 9.690
  • 1981 – 11.362
  • 1984 – 11.449
  • 1990 – 13.105
  • 1992 – 12.750
  • 1995 – 12.318
  • 1998 – 12.364              
  • 1999 – 12.276
  • 2000 – 12.175
  • 2001 – 12.045
  • 2002 – 11.905
  • 2003 – 11.726
  • 2004 – 11.715
  • 2005 – 11.696
  • 2006 – 11.623
  • 2007 – 11.533
  • 2009 – 11.278
  • 2010 – 11.193
  • 2011 – 11.058
  • 2012 – 12.519
  • 2013 – 12.450

Datenquelle vor 1990: Ratsakten Archiv
Datenquelle ab 1990: Statistisches Landesamt Sachsen mit Gebietsstand Januar 2007

 

 

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Quelle Wikipedia